Menschenwürde über Meinungsfreiheit: Richtungsweisend

Das Bundesverfassungsgericht hatte über die Frage zu entscheiden, ob eine außerordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses gerechtfertigt ist, wenn ein Betriebsratsmitglied einen dunkelhäutigen Kollegen im Rahmen einer Diskussion mit „Ugah, Ugah“ betitelt.

Nachdem die Arbeitsgerichte die Kündigung gehalten hatten, hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde hiergegen nicht zur Entscheidung angenommen und in seiner Begründung deutlich gemacht, dass die Menschenwürde über der Meinungsfreiheit steht.

Was war passiert?


  1. ArbG Köln, Urteil vom 09.11.2018 – 18 Ca 7824/17
  2. LAG Köln, Urteil vom 06.06.2019 – 4 Sa 18/19
  3. BVerfGE 7, 198, 208; 85, 1, 13; 148, 267
  4. BVerfG, Beschluss vom 19.05.2020 – 1 BvR 2397/19
  5. BVerfGE 54, 129, 138
  6. zu § 74 Abs. 2 BetrVG 72 bereits BVerfGE 42, 133, 140
  7. BVerfGE 93, 266, 295
  8. BVerfGE 7, 198, 212; 85, 1, 16; 93, 266, 293
  9. BVerfGE 82, 43, 51; 85, 1, 16; 90, 241, 248; 93, 266, 293; 99, 185. 196
  10. BVerfGE 82, 43, 51; 93, 266, 294; BVerfG, Beschluss vom 14.06.2019 – 1 BvR 2433/17
  11. BAG, Urteil vom 01.07.1999 – 2 AZR 676/98
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