Aufrechterhaltung der Pflege nur durch „Zivis“?

Seit vielen Jahren sind Zivildienstleistende nicht mehr aus Krankenhäusern, Altenheimen, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hinwegzudenken. Würde ohne sie, die (das muß man ja ehrlich sagen) z.T. in Bereichen eingesetzt werden, für die sie schlichtweg – naturgemäß – nicht ausgebildet (bei allem Engagement) und somit nicht qualifiziert sind (und eine Last zu tragen haben, die sie niemand zu tragen gelehrt hat)  das Gesundheitssystem in der derzeitigen Form (bei der es ohnehin schon genug zu bemängeln gibt) aufrechtzuerhalten sein?

Interessant ist insofern die Antwort der Bundesregierung (16/13063) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/12807): 44.354 Zivildienstleistende sind als Helfer in der Pflege und Betreuung von älteren und behinderten Menschen in Heimen oder bei mobilen Diensten sowie in der „Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung“ eingesetzt (Stand: 1. April 2009). Demzufolge arbeiteten die jungen Männer zu diesem Zeitpunkt in 12.224 Dienststellen.

Nun mag sich jeder ein Bild machen.

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