Hundebiss

Hundehalterhaftung: Gefährdungshaftung trotz Warnung

Wer haftet, wenn bei einer Party ein Hund einen Gast beißt?

Mit dieser Frage hat sich nun das Oberlandesgericht Oldenburg als Berufungsinstanz beschäftigt.

In dem entschiedenen Fall war die Klägerin bei einem Bekannten in Osnabrück zur Feier seines 75. Geburtstages… Weiterlesen

Das Kleintiermassaker im einstweiligen Rechtsschutz

Unabhängig von den sogenannten „Rasselisten“ können Hunde aufgrund von entsprechenden „Vorkommnissen“ nach den Landeshundegesetzen auch als im Einzelfall „gefährlich“ eingestuft werden.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte nun im Rahmen eines Eilverfahrens darüber zu entscheiden, ob die Tötung von siebzehn Kleintieren in… Weiterlesen

Der verletzte Hundehalter und die Haftungsquote

Ein Hund muss nicht jeden Artgenossen mögen. Gut ist es, wenn sich die Kandidaten einfach ignorieren. Manchmal kommt es jedoch auch zu handfesten Auseinandersetzungen. Hat dies Verletzungen des „Kontrahenten“ zur Folge und dann auch noch eine des Hundführers, wird es… Weiterlesen

Schliesst die Anwesenheit eines Hundetrainers die eigene Verantwortung aus?

Ein Hundehalter kann die Aufsichtspflicht über seinen Hund nicht auf eine andere Person, auch nicht auf eine Tiertrainerin, übertragen, wenn er selber beim Führen des Hundes anwesend ist. Die Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Pflichten nach § 5 Abs. 2… Weiterlesen

Kein Mitverschulden des gebissenen Geschädigten durch Zustimmung zum Ableinen eines Hundes

Das Landgericht Köln hat die Berufung gegen ein Urteil des Amtsgericht Bergheim zurückgewiesen, mit dem einer Arbeitgeberin  Ersatz des ihr durch die Entgeltfortzahlung für ihren durch einen Hundebiss arbeitsunfähigen Mitarbeiter entstandenen Schaden zugesprochen wurde.

Im Streit stand, ob der… Weiterlesen

Die Anordnung des Leinenzwangs und die fragwürdigen Zeugenaussagen

Es kommt immer wieder vor, dass eine Behörde aufgrund eines umstrittenen Beissvorfalls nicht nur beispielsweise einen Leinenzwang anordnet, sondern auch dessen sofortige Vollziehung.

Die Möglichkeiten, im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzverfahrens vor den Verwaltungsgerichten hiergegen anzukommen, sind beschränkt.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof… Weiterlesen

Ein Beißvorfall als solcher genügt in Niedersachsen für die Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes

Zu der Frage, wann ein Hund „gefährlich“ im Sinne des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) ist und welche Ermittlungspflichten der Behörde obliegen, hat sich erneut das Oberverwaltungsgericht Lüneburg geäußert.

Für den Geltungsbericht des NHundG hat das Oberverwaltungsgericht… Weiterlesen

Keine Verhaltensprüfung oder wie Ignoranz alles verschlimmert

Im Rahmen eines Strafverfahrens wegen fahrlässiger Körperverletzung hat das Oberlandesgericht Karlsruhe als Revisionsinstanz zu den Sorgfaltspflichten des Halters eines sogenannten Kampfhundes Stellung genommen.

Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Karlsruhe muss der Halter eines „Kampfhundes“ im Sinne des § 1 Abs. 2… Weiterlesen

Tierhalterhaftung auch gegenüber dem gewerblichen Dogsitter

Wie auch immer man es schafft, beim Ableinen in das Gesicht gebissen zu werden …

Der Bundesgerichtshof hat sich in einer aktuellen Entscheidung mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit die Tierhalterhaftung greift, wenn der Betreiber einer Hundepension von einem dort untergebrachten… Weiterlesen

Genug ist genug – zweimal Beißen reicht auch in Niedersachsen

Im Land Niedersachsen (anders als im Land Brandenburg) sieht das Gesetz vor, dass die Gefährlichkeit eines Hundes als solche festgestellt werden kann.

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat zu dieser Thematik im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens entschieden, dass, wenn der Hund mehrmals… Weiterlesen

Der Schuß ins Knie: „Backanleitung“ für die Behörde

Die Gefährlichkeit eines Hundes kann als solche – jedenfalls im Land Brandenburg – nicht durch einen Verwaltungsakt festgestellt und ein Halter auch nicht gezwungen werden, die Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes zu beantragen, so das Verwaltungsgericht Potsdam.

In dem… Weiterlesen

Durch Polizeihund zum Sonderopfer

Auch dann, wenn ein Demonstrationsteilnehmer wegen des Fehlverhaltens eines anderen Demonstrationsteilnehmers und einer unglücklichen Verkettung von Umständen von einem Polizeihund gebissen wird, kommt wegen des immateriellen Schadens eine Entschädigung nach allgemeinen Aufopferungsgrundsätzen in Betracht. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat… Weiterlesen

Genug ist genug – zweimal Beißen reicht

Bissig und damit per se gefährlich im Sinne des rheinland-pfälzischen Gesetzes über gefährliche Hunde (LHundG) ist ein Hund jedenfalls dann, wenn er bereits zwei Menschen gebissen hat, so das Verwaltungsgericht Trier.

Die Verbandsgemeinde Kell am See hatte einem Hundehalter nach… Weiterlesen

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