Verweisung des Ehegatten auf Prostitution

Die Ausübung der Prostitution ist unterhalstrechtlich weiterhin eine unzumutbare Tätigkeit, auf welche der unterhaltspflichtige Ehegatte den unterhaltsberechtigten Ehegatten auch dann nicht verweisen kann, wenn letzterer während des Zusammenlebens der Eheleute einvernehmlich der Prostitution nachgegangen war.

Oberlandesgericht München, Urteil vom 10.02.2003 -17 UF 1523/02

Schlosser Rechtsanwälte

Nonnenstrombergstraße 5
50939 Köln
 
Telefon: 0221 / 30 14 25-0
Telefax: 0221 / 30 14 25-1
 
Kanzlei@RASchlosser.de

Monatsarchive