<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>Schlosser Aktuell &#187; Wirtschaftsrecht</title> <atom:link href="http://www.raschlosser.com/rubrik/wirtschaftsrecht/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.raschlosser.com</link> <description>Informationen aus Recht und Steuern</description> <lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 07:13:12 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=2649</generator> <item><title>Der Bundesgerichtshof und das W-Lan</title><link>http://www.raschlosser.com/allgmeines/der-bundesgerichtshof-und-das-w-lan</link> <comments>http://www.raschlosser.com/allgmeines/der-bundesgerichtshof-und-das-w-lan#comments</comments> <pubDate>Sun, 18 Jul 2010 21:07:26 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemeines]]></category> <category><![CDATA[Internet]]></category> <category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category> <category><![CDATA[Urheberrecht]]></category> <category><![CDATA[W-Lan]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4952</guid> <description><![CDATA[Lange haben wir auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs wegen der Haftung des W-Lan-Betreibers gewartet. Meilensteine hat der Bundesgerichtshof leider nicht gesetzt, sondern in der Pressemitteilung lediglich ausgef&#252;hrt (die mittlerweile ver&#246;ffentlichte Entscheidung im Volltext ist auch nicht besser): &#8220;Privatpersonen k&#246;nnen auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Lange haben wir auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs wegen der Haftung des W-Lan-Betreibers gewartet.<span id="more-4952"></span></p><p>Meilensteine hat der Bundesgerichtshof leider nicht gesetzt, sondern in der Pressemitteilung lediglich ausgef&uuml;hrt (die mittlerweile ver&ouml;ffentlichte Entscheidung im Volltext ist auch nicht besser):</p><p>&#8220;Privatpersonen k&ouml;nnen auf Unterlassung, nicht dagegen  auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht  ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten f&uuml;r  Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a.  f&uuml;r das Urheberrecht zust&auml;ndige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs  entschieden.</p><p>Die Kl&auml;gerin ist Inhaberin der Rechte an dem  Musiktitel &#8220;Sommer unseres Lebens&#8221;. Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft  wurde ermittelt, dass dieser Titel vom Internetanschluss des Beklagten  aus auf einer Tauschb&ouml;rse zum Herunterladen im Internet angeboten worden  war. Der Beklagte war in der fraglichen Zeit jedoch in Urlaub. Die  Kl&auml;gerin begehrt vom Beklagten Unterlassung, Schadensersatz und  Erstattung von Abmahnkosten.</p><p>Das Landgericht hat den Beklagten antragsgem&auml;&szlig;  verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen.</p><p>Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil  aufgehoben, soweit das Berufungsgericht die Klage mit dem  Unterlassungsantrag und mit dem Antrag auf Zahlung der Abmahnkosten  abgewiesen hatte. Der BGH hat angenommen, dass eine Haftung des  Beklagten als T&auml;ter oder Teilnehmer einer Urheberrechtsverletzung nicht  in Betracht kommt. Auch privaten Anschlussinhabern obliegt aber eine  Pflicht zu pr&uuml;fen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene  Sicherungsma&szlig;nahmen vor der Gefahr gesch&uuml;tzt ist, von unberechtigten  Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu  werden. Dem privaten Betreiber eines WLAN-Netzes kann jedoch nicht  zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem neuesten Stand  der Technik anzupassen und daf&uuml;r entsprechende finanzielle Mittel  aufzuwenden. Ihre Pr&uuml;fpflicht bezieht sich daher auf die Einhaltung der  im Zeitpunkt der Installation des Routers f&uuml;r den privaten Bereich  markt&uuml;blichen Sicherungen.</p><p>Diese Pflicht hatte der Beklagte nach Auffassung des  Bundesgerichtshofs verletzt. Er hatte es bei den werkseitigen  Standardsicherheitseinstellungen des WLAN-Routers belassen und das  Passwort nicht durch ein pers&ouml;nliches, ausreichend langes und sicheres  Passwort ersetzt. Ein solcher Passwortschutz war auch f&uuml;r private  WLAN-Nutzer bereits im Jahre 2006 &uuml;blich und zumutbar. Er lag im vitalen  Eigeninteresse aller berechtigten Nutzer und war mit keinen Mehrkosten  verbunden.</p><p>Der Beklagte haftet deshalb nach den  Rechtsgrunds&auml;tzen der sog. St&ouml;rerhaftung auf Unterlassung und auf  Erstattung der Abmahnkosten (nach geltendem, im Streitfall aber noch  nicht anwendbaren Recht fallen insofern maximal 100 € an). Diese Haftung  besteht schon nach der ersten &uuml;ber seinen WLAN-Anschluss begangenen  Urheberrechtsverletzung. Hingegen ist der Beklagte nicht zum  Schadensersatz verpflichtet. Eine Haftung als T&auml;ter einer  Urheberrechtsverletzung hat der Bundesgerichtshof verneint, weil nicht  der Beklagte den fraglichen Musiktitel im Internet zug&auml;nglich gemacht  hat. Eine Haftung als Gehilfe bei der fremden Urheberrechtsverletzung  h&auml;tte Vorsatz vorausgesetzt, an dem es im Streitfall fehlte.</p><p>Bundesgerichtshof, Urteil vom 12. Mai 2010 – <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I ZR 121/08" target="_blank" title="BGH, 12.05.2010 - I ZR 121/08: Zivilrecht - Haftung auf Unterlassung bei fehlender Sicherung ei...">I ZR 121/08</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/allgmeines/der-bundesgerichtshof-und-das-w-lan/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Solarstrom und die F&#246;rderung &#8211; man ist sich uneins&#8230;</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/solarstrom-und-die-foerderung-man-ist-sich-uneins</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/solarstrom-und-die-foerderung-man-ist-sich-uneins#comments</comments> <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 20:31:05 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[EEG]]></category> <category><![CDATA[Solarstrom]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4917</guid> <description><![CDATA[Nachdem der Bundesrat, wie wir hier berichtet haben, den Deutschen Bundestag aufgefordert hatte, die von den Koalitionsfraktionen vorgeschlagene einmalige zus&#228;tzliche Absenkung der Verg&#252;tung f&#252;r Solarstrom zum 01. Juli 2010 auf h&#246;chstens zehn Prozent zu begrenzen, kommt es nun zu einer Kontroverse, wie aus dem Bundestag verlautete: &#8220;Eine Kontroverse zwischen den Sachverst&#228;ndigen &#252;ber den vertretbaren Umfang [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Bundesrat, wie wir <a href="http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/kuerzung-der-foerderung-des-solarstroms-bundesrat-hat-bedenken">hier</a> berichtet haben, den Deutschen Bundestag aufgefordert hatte, die von den Koalitionsfraktionen vorgeschlagene einmalige zus&auml;tzliche Absenkung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Solarstrom zum 01. Juli 2010 auf h&ouml;chstens zehn Prozent zu begrenzen, kommt es nun zu einer Kontroverse, wie aus dem Bundestag verlautete:<span id="more-4917"></span></p><p>&#8220;Eine Kontroverse zwischen den Sachverst&auml;ndigen &uuml;ber den vertretbaren Umfang der von der Koalition avisierten K&uuml;rzung der Subventionierung von Solarelektrizit&auml;t (Photovoltaik) pr&auml;gte am Mittwoch die Anh&ouml;rung des Umweltausschusses &uuml;ber einen Gesetzentwurf von Union und FDP (17/1147) zur &Auml;nderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). R&uuml;ckhalt fanden die Pl&auml;ne f&uuml;r eine sp&uuml;rbaren Reduzierung der von den B&uuml;rgern &uuml;ber einen Aufschlag auf den Strompreis finanzierten Subventionierung bei Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und bei Frank Peter von der Prognos AG. Beide warnten vor ungerechtfertigten Belastungen der Konsumenten. Eicke R. Werner vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme und Wolfgang Seeliger von der Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg beschworen hingegen die Gefahren, die von einer zu hohen Senkung der Verg&uuml;tungss&auml;tze ausgehen: Wegen sinkender Renditen w&uuml;rden Betreiber von Photovoltaikanlagen verst&auml;rkt auf Billigimporte aus dem Ausland umsteigen.</p><p>Angesichts des Preisverfalls bei Solarmodulen will die Koalition neben der turnusgem&auml;&szlig; Anfang des Jahres erfolgten Reduzierung der durch das EEG garantierten Verg&uuml;tung von Solarelektrizit&auml;t um 9 Prozent die F&ouml;rderung zum 1. Juli au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig um 16 Prozent bei Dachanlagen und um 15 Prozent bei gr&ouml;&szlig;eren Systemen auf Freifl&auml;chen vermindern. Anlagen auf Ackerland sollen gar nicht mehr subventioniert werden. Besserstellen durch eine Sonderregelung wollen Union und FDP Betreiber, die Sonnenstrom zum Eigenverbrauch erzeugen.</p><p>Krawinkel betonte, der Ausbau der Photovoltaik wie die Reduzierung der Produktionskosten f&uuml;r Module gingen viel schneller vonstatten als urspr&uuml;nglich angenommen. Laufe die EEG-F&ouml;rderung trotz dieser Entwicklungen nach dem bisherigen Modell weiter, k&ouml;nne dies die Elektrizit&auml;tspreise bis zu zehn Prozent erh&ouml;hen. Der Sprecher der Verbraucherzentrale verwies auf die hohen Renditen, die von Betreibern erwirtschaftet w&uuml;rden. Peter erkl&auml;rte, auf dem Markt f&uuml;r Solarmodule existierten &Uuml;berkapazit&auml;ten mit der Folge von Preissenkungen. Eine Entlastung von Industrie und B&uuml;rgern als Konsumenten h&auml;tte aus seiner Sicht schon fr&uuml;her erfolgen m&uuml;ssen. Philippe Welter vom Fachmagazin Photon sagte, bei den regenerativen Energien m&uuml;sse es um eine ”kosteneffiziente Markteinf&uuml;hrung“ gehen. Die EEG-F&ouml;rderung in bisheriger Form habe bei der Produktion von Solarmodulen Kostenreduzierungen verhindert, die machbar gewesen w&auml;ren.</p><p>Die Kritiker der Koalitionspl&auml;ne pl&auml;dierten daf&uuml;r, die F&ouml;rders&auml;tze im Sommer nur um sechs bis h&ouml;chstens zehn Prozent zu k&uuml;rzen. Weber r&auml;umte ein, dass die Photovoltaik im Rahmen der EEG-Subventionierung noch immer eine ”sehr teure Energie“ sei. Die Branche m&uuml;sse noch mehr f&uuml;r die Verbesserung ihrer Wettbewerbsf&auml;higkeit tun, meinte Seeliger. Es zeichne sich jedoch ab, dass die Solarenergie gegen&uuml;ber anderen Energien konkurrenzf&auml;hig werden k&ouml;nne, unterstrich Weber. Deutschland habe ”weltweit eine F&uuml;hrungsrolle“ bei der Einf&uuml;hrung erneuerbarer Energien errungen, die man nicht durch eine zu starke Reduzierung der F&ouml;rderung gef&auml;hrden solle. Die deutsche Solarbranche, so der Fraunhofer-Experte, habe 70.000 Arbeitspl&auml;tze geschaffen und erwirtschafte ein Prozent des Bruttosozialprodukts.</p><p>Seeliger bezeichnete die Photovoltaik als ”Schl&uuml;sseltechnologie der n&auml;chsten 50 Jahre“. W&uuml;rden die Verg&uuml;tungss&auml;tze um 16 Prozent gesenkt, ”dann fliegt die deutsche Industrie aus der Kurve“. Billigimporte w&uuml;rden zunehmen, weswegen auf diesem Sektor eine Abh&auml;ngigkeit etwa von China drohe.</p><p>Angelika Thomas von der IG Metall betonte, von der EEG-F&ouml;rderung seien wirtschaftliche Impulse in strukturschwachen Regionen besonders in Ostdeutschland ausgegangen. Eine zu schnelle und zu starke Verminderung der Solarstromverg&uuml;tung stelle die Steigerung der Jobs in der Branche von 70.000 auf 100.000 in Frage. Alexander Neuh&auml;user vom Verband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke mahnte ”stabile Rahmenbedingungen“ f&uuml;r dieses Gewerbe an und sagte, zur Jahresmitte sei nur eine ”moderate Senkung“ der Subventionierung vertretbar. Heribert Peters vom Bund der Energieverbraucher kritisierte die Koalitionspl&auml;ne ebenfalls: man d&uuml;rfe sich nicht um die Fr&uuml;chte der bisherigen F&ouml;rderung bringen.&#8221;</p><p>Warten wir das Ergebnis ab&#8230;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/solarstrom-und-die-foerderung-man-ist-sich-uneins/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>K&#252;rzung der F&#246;rderung des Solarstroms &#8211; Bundesrat hat Bedenken</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/kuerzung-der-foerderung-des-solarstroms-bundesrat-hat-bedenken</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/kuerzung-der-foerderung-des-solarstroms-bundesrat-hat-bedenken#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:33:02 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[EEG]]></category> <category><![CDATA[Solar]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4893</guid> <description><![CDATA[Der Bundesrat tritt f&#252;r die F&#246;rderung des Solarstroms in Deutschland ein. Mit Entschlie&#223;ung vom 26.03.2010 (BR-Drs. 110/10) hat der Bundesrat den Deutschen Bundestag aufgefordert, die von den Koalitionsfraktionen vorgeschlagene einmalige zus&#228;tzliche Absenkung der Verg&#252;tung f&#252;r Solarstrom zum 01. Juli 2010 auf h&#246;chstens zehn Prozent zu begrenzen. Eine Absenkung in dieser H&#246;he tr&#228;gt aus Sicht der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat tritt f&uuml;r die F&ouml;rderung des Solarstroms in Deutschland ein.</p><p>Mit Entschlie&szlig;ung vom 26.03.2010 (<a href="http://www.bundesrat.de/cln_171/SharedDocs/Drucksachen/2010/0101-200/110-10_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/110-10(B).pdf">BR-Drs. 110/10</a>) hat der Bundesrat den Deutschen Bundestag aufgefordert, die von den Koalitionsfraktionen vorgeschlagene einmalige zus&auml;tzliche Absenkung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Solarstrom zum 01. Juli 2010 auf h&ouml;chstens zehn Prozent zu begrenzen.<span id="more-4893"></span></p><p>Eine Absenkung in dieser H&ouml;he tr&auml;gt aus Sicht der L&auml;nder den gesunkenen Preisen f&uuml;r Solarmodule Rechnung und stellt gleichzeitig sicher, dass eine Photovoltaik-Produktion in Deutschland weiterhin wirtschaftlich darstellbar ist.</p><p>Au&szlig;erdem fordert der Bundesrat, die weltweite Technologief&uuml;hrerschaft der deutschen Photovoltaikindustrie nicht zu gef&auml;hrden und weitere Technologievorspr&uuml;nge in Deutschland durch verst&auml;rkte Forschungsf&ouml;rderung zu erm&ouml;glichen.</p><p>Der Bundesrat hat auch sein Bedauern dar&uuml;ber deutlich gemacht, dass eine Beteiligung der L&auml;nder erst nach einem Gesetzbeschluss des Deutschen Bundestages erfolgen kann. Angesichts der erheblichen Auswirkungen des Gesetzentwurfs in den L&auml;ndern w&auml;re eine fr&uuml;hzeitige und umfassende Beteiligung des Bundesrates w&uuml;nschenswert gewesen. Die L&auml;nder seien daher im weiteren Gesetzgebungsverfahren intensiv zu beteiligen.</p><p>Im Einzelnen lautet die Entschlie&szlig;ung des Bundesrates:</p><ol><li>Die Erneuerbaren Energien sind eine tragende S&auml;ule f&uuml;r eine unabh&auml;ngige und<br /> nachhaltige  Energieversorgung der Zukunft. Mit dem Erneuerbare-Energien-<br /> Gesetz (EEG) besteht seit nunmehr zehn Jahren ein geeignetes und flexibles Instrument,<br /> um den Ausbau zu f&ouml;rdern, geeignete Innovationsimpulse zu setzen<br /> und den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Energieversorgung kontinuierlich<br /> zu steigern.</li><li>In den vergangenen Jahren konnte sich in Deutschland im Bereich der<br /> Erneuerbaren Energien eine wettbewerbsf&auml;hige und innovative Branche entwickeln,<br /> die zahlreiche Arbeitspl&auml;tze geschaffen hat. Diese wirtschaftliche<br /> Entwicklung gilt es zu st&auml;rken.</li><li>Das EEG hat Innovationen und Arbeitspl&auml;tze in einer breiten Wertsch&ouml;pfungskette<br /> von Entwicklung, &uuml;ber Produktion bis hin zum Installationsgewerbe bef&ouml;rdert.<br /> Deutschland ist heute zum weltweiten Technologief&uuml;hrer in der Solarbranche<br /> geworden. Der Erfolg der Solarenergie basiert auf der Leistung vieler<br /> Akteure am Markt.</li><li>Die regelm&auml;&szlig;ige Anpassung der Verg&uuml;tungss&auml;tze ist ein wesentliches Element<br /> des EEG. Es soll die technische Weiterentwicklung der Technologien anregen<br /> und eine &Uuml;berf&ouml;rderung verhindern.</li><li>Sinkende Preise f&uuml;r Solarmodule und damit einhergehende steigende Renditen<br /> er&ouml;ffnen derzeit einen zus&auml;tzlichen Spielraum f&uuml;r eine au&szlig;erordentliche Absenkung<br /> der Verg&uuml;tungss&auml;tze in diesem Bereich. Diese Einsparm&ouml;glichkeiten m&uuml;ssen<br /> gerade auch im Sinne der Stromkunden, die die Verg&uuml;tungss&auml;tze &uuml;ber die<br /> Umlage finanzieren, genutzt werden.</li><li>Die Absenkung der Verg&uuml;tungss&auml;tze muss allerdings derart ausgestaltet werden,<br /> dass Vertrauensschutztatbest&auml;nde gewahrt und neu zu installierende Photovoltaik-<br /> Anlagen (PV-Anlagen) nicht unrentabel werden und ein dadurch einsetzender<br /> Markteinbruch bestehende wirtschaftliche Strukturen zerst&ouml;rt.</li><li>Der Bundesrat bittet deshalb den Deutschen Bundestag, die in dem Gesetzentwurf<br /> der Koalitionsfraktionen vorgeschlagene einmalige zus&auml;tzliche Absenkung<br /> der Einspeiseverg&uuml;tung zum 1. Juli 2010 um 16 Prozent f&uuml;r Hausdachanlagen,<br /> 15 Prozent f&uuml;r Anlagen auf Freifl&auml;chen und 11 Prozent f&uuml;r Anlagen auf Konversionsfl&auml;chen<br /> auf h&ouml;chstens 10 Prozent f&uuml;r diese Anlagen zu begrenzen. Eine<br /> Einspeiseverg&uuml;tung entlang von Verkehrswegen sollte sich auf begleitende<br /> bauliche Anlagen sowie auf Einschnitts- und Dammb&ouml;schungen beschr&auml;nken.<br /> Eine zus&auml;tzliche Absenkung um bis zu 10 Prozent tr&auml;gt zum einen den gesunkenen<br /> Preisen f&uuml;r Solarmodule Rechnung und stellt gleichzeitig sicher, dass<br /> eine Photovoltaik-Produktion in Deutschland weiterhin wirtschaftlich darstellbar<br /> ist. Au&szlig;erdem werden sachlich nicht gebotene Differenzierungen zwischen<br /> den Anlagenarten vermieden.</li><li>Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, die weltweite<br /> Technologief&uuml;hrerschaft der deutschen Photovoltaikindustrie nicht zu gef&auml;hrden<br /> und weitere Technologievorspr&uuml;nge in Deutschland zu erm&ouml;glichen. Dazu geh&ouml;rt<br /> auch, dass durch eine verst&auml;rkte Forschungsf&ouml;rderung Technologieentwicklung<br /> und Innovationskraft und damit die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen<br /> Solarbranche gest&auml;rkt werden.</li><li>Der Bundesrat bedauert, dass eine Beteiligung der L&auml;nder &uuml;ber den Bundesrat<br /> erst nach dem Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages erfolgen kann.<br /> Angesichts der erheblichen Auswirkungen des Gesetzentwurfs in den L&auml;ndern<br /> w&auml;re eine fr&uuml;hzeitige und umfassende Beteiligung des Bundesrates w&uuml;nschenswert<br /> gewesen.</li></ol><p>Der Bundesrat bittet daher, die L&auml;nder im weiteren Gesetzgebungsverfahren<br /> intensiv zu beteiligen. Der Bundesrat bittet dar&uuml;ber hinaus, z&uuml;gig f&uuml;r Klarheit<br /> hinsichtlich der n&auml;heren Ausgestaltung zu sorgen, um eine verl&auml;ssliche Planungsgrundlage<br /> f&uuml;r die Marktteilnehmer zu bieten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/kuerzung-der-foerderung-des-solarstroms-bundesrat-hat-bedenken/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Niedersachsen genehmigt Infrastruktur f&#252;r Ausbau des Windparks in der Nordsee</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/niedersachsen-genehmigt-infrastruktur-fuer-ausbau-des-windparks-in-der-nordsee</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/niedersachsen-genehmigt-infrastruktur-fuer-ausbau-des-windparks-in-der-nordsee#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:49:53 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[EEG]]></category> <category><![CDATA[Offshore]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4795</guid> <description><![CDATA[Der Nieders&#228;chsische Landesbetrieb f&#252;r Wasserwirtschaft, K&#252;sten- und Naturschutz hat die Erweiterung im Bereich &#246;stlich des alten Grodener Hafens genehmigt, wie das Land Niedersachsen bekanntgab. Rund 65 Millionen Euro wird der Tr&#228;ger des Projekts investieren. Staatssekret&#228;r Birkner hob hervor, da&#223; Niedersachsen mit einem Anteil von 25 Prozent der bundesweit installierten Windleistung bereits jetzt das f&#252;hrende Windenergieland [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Nieders&auml;chsische Landesbetrieb f&uuml;r Wasserwirtschaft, K&uuml;sten- und Naturschutz hat die Erweiterung im Bereich &ouml;stlich des alten Grodener Hafens genehmigt, <a href="http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master.jsp?C=62074313&amp;I=5231158&amp;L=20">wie das Land Niedersachsen bekanntgab</a>.<span id="more-4795"></span></p><p>Rund 65 Millionen Euro wird der Tr&auml;ger des Projekts investieren.<br /> Staatssekret&auml;r Birkner hob hervor, da&szlig; Niedersachsen mit einem Anteil von 25 Prozent der bundesweit installierten Windleistung bereits jetzt das f&uuml;hrende Windenergieland in Deutschland sei. Das Ausbaupotenzial der Offshore-Windenergie stelle eine Chance dar, die man nicht ungenutzt verstreichen lassen k&ouml;nne. Und Cuxhaven sei mit seiner g&uuml;nstigen Lage am Eingang zur Nordsee, mit seinem Zugang zum tideunabh&auml;ngigen, seeschifftiefen Fahrwasser und mit seiner gut ausgebauten Anbindung zum Hinterland ausgezeichnet positioniert.</p><p>Neben dem normalen St&uuml;ck- und Sch&uuml;ttgutumschlag sollen &uuml;ber einen Spezialliegeplatz komplett fertig aufgebaute Windenergieanlagen auf das Transportschiff verladen und stehend zu den geplanten Windparks in der Nordsee transportiert werden.<br /> Mit dem Bau der neuen Anlagen soll bereits im Fr&uuml;hjahr 2010 begonnen werden, da Ende 2010 die ersten Umschl&auml;ge erfolgen und Anfang 2012 die erste Windenergieanlage verschifft werden soll.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/niedersachsen-genehmigt-infrastruktur-fuer-ausbau-des-windparks-in-der-nordsee/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Forschungsoffensive f&#252;r erneuerbare Energien?</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/forschungsoffensive-fuer-erneuerbare-energien</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/forschungsoffensive-fuer-erneuerbare-energien#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:18:42 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[EEG]]></category> <category><![CDATA[Photovoltaik]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4790</guid> <description><![CDATA[Kommt eine Forschungsoffensive f&#252;r erneuerbare Energien? Eine solche wird jedenfalls von  B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen gefordert. In einem Antrag (BT-Drs. 17/799) fordern sie die Bundesregierung auf, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Struktur der Energieversorgung so auszubauen, dass die Stromversorgung schnellstm&#246;glich auf erneuerbare Energien ausgerichtet wird. ”Laufzeitverl&#228;ngerungen f&#252;r die veralteten Atomkraftwerke w&#228;ren eine R&#252;ckkehr in die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kommt eine Forschungsoffensive f&uuml;r erneuerbare Energien?</p><p>Eine solche wird jedenfalls von  B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen gefordert.<span id="more-4790"></span></p><p>In einem Antrag (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/007/1700799.pdf">BT-Drs. 17/799</a>) fordern sie die Bundesregierung auf, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Struktur der Energieversorgung so auszubauen, dass die Stromversorgung schnellstm&ouml;glich auf erneuerbare Energien ausgerichtet wird. ”Laufzeitverl&auml;ngerungen f&uuml;r die veralteten Atomkraftwerke w&auml;ren eine R&uuml;ckkehr in die Vergangenheit“ schreiben die Gr&uuml;nen in ihrem Antrag und fordern, den Ausstieg aus der Atomenergie umzusetzen, wie es im Jahr 2001 beschlossen worden sei. Hierzu sei es n&ouml;tig, eine Forschungsoffensive f&uuml;r erneuerbare Energien und Energiespartechnologien zu starten und die Mittel f&uuml;r die Energieforschung f&uuml;r erneuerbare Energien deutlich zu erh&ouml;hen. Als ein weiteres wichtiges Element f&uuml;r den Ausbau erneuerbarer Energien sehen die Gr&uuml;nen den Ausbau der Netze. So fordern sie unter anderem den Bau eines sogenannten Supergrids, eines besonders starken Netzes in der Nordsee und in Europa.</p><p>Bei der Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll auch die Photovoltaik vorangetrieben werden. W&auml;hrend in Deutschland 1999 insgesamt 14 Megawatt-Photovoltaik-Leistungen installiert waren, wurde im Jahr 2009 eine Leistung von 3.000 Megawatt verzeichnet. Die Gr&uuml;nen fordern in ihrem Antrag, die Degression bei der Photovoltaik in Zukunft so auszugestalten, dass auf der einen Seite noch Anreize f&uuml;r Kostensenkungen entstehen, auf der anderen Seite aber die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb von Solaranlagen weiter gew&auml;hrleistet wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/forschungsoffensive-fuer-erneuerbare-energien/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Erderw&#228;rmung schreitet voran &#8211; ergo: F&#246;rderung Erneuerbarer Energien</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/erderwaermung-schreitet-voran-ergo-foerderung-erneuerbarer-energien</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/erderwaermung-schreitet-voran-ergo-foerderung-erneuerbarer-energien#comments</comments> <pubDate>Sun, 31 Jan 2010 19:00:40 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[EEG]]></category> <category><![CDATA[Erderwärmung]]></category> <category><![CDATA[Förderung]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4661</guid> <description><![CDATA[Ein altes Thema, was immer aktueller bzw. dringlicher wird: Die Erw&#228;rmung der Erde. Wie dringlich ist das Thema und welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Das Ergebnis einer Untersuchung von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (einer der f&#252;hrenden deutschen Klimaforscher), welches er am 27. Januar 2010 in einem &#246;ffentlichen Expertengespr&#228;ch im Verkehrsausschuss vorstellte, lautet: Erneuerbare Energien m&#252;ssen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein altes Thema, was immer aktueller bzw. dringlicher wird: Die Erw&auml;rmung der Erde.</p><p>Wie dringlich ist das Thema und welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Das Ergebnis einer Untersuchung von <a href="http://www.pik-potsdam.de/~stefan/">Prof. Dr. Stefan Rahmstorf</a> (einer der f&uuml;hrenden deutschen Klimaforscher), welches er am 27. Januar 2010 in einem &ouml;ffentlichen <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_018/02.html">Expertengespr&auml;ch im Verkehrsausschuss </a>vorstellte, lautet: Erneuerbare Energien m&uuml;ssen gef&ouml;rdert werden.<span id="more-4661"></span></p><p>Die durch den Menschen verursachte Erw&auml;rmung der Erde mache trotz regional zu beobachtender Schwankungen ”keine Pause“, so Rahmstorf. In den letzten Jahrzehnten sei ein ”linearer Erw&auml;rmungstrend“ zu beobachten, sagte Rahmstorf und verwies darauf, dass der daf&uuml;r verantwortliche Anstieg von Kohlendioxid ”komplett vom Menschen verursacht wird“. Damit widersprach er der These, der CO2-Anstieg habe sich aus einer ”nat&uuml;rlichen Klimadynamik“ entwickelt.</p><p>Stattdessen sei es so, dass die H&auml;lfte des CO2-Aussto&szlig;es sogar noch durch die Umwelt absorbiert werde. Das geschehe etwa &uuml;ber die Ozeane, die CO2 binden w&uuml;rden. Jedoch mit der Folge, dass die Meere dadurch saurer w&uuml;rden, was wiederum zu einem biologischen Ungleichgewicht f&uuml;hre. ”Allein die Verhinderung der verst&auml;rkten Kohlens&auml;urebildung in den Meeren ist Grund genug, den CO2-Anteil drastisch zu senken“, sagte der Klimaforscher. Rahmstorf wandte sich gegen den Vorwurf, Prognosen der Klimaforscher seien &uuml;bertrieben pessimistisch. Der Anstieg des Meeresspiegels etwa beschleunige sich weitaus st&auml;rker als urspr&uuml;nglich vermutet.</p><p>F&uuml;r die Unions-Fraktion, so die Verlautbarungen im Rahmen des Expertengespr&auml;ches, ist der Klimaschutz ”eines der wichtigsten Probleme, vor denen die Menschheit steht“. Gerade vor diesem Hintergrund m&uuml;sse man feststellen, dass die Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen ”nicht zufriedenstellend“ seien. Bei der Frage, wie die Ziele des Klimaschutzes erreicht werden k&ouml;nnen, m&uuml;sse man sich aus Sicht der Union von naturwissenschaftlichen Grunds&auml;tzen leiten lassen, dabei jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass die Ma&szlig;nahmen ”finanziell schulterbar“ sein m&uuml;ssten. Weiterhin stelle sich die Frage, wie zwischen den Bem&uuml;hungen um Effizienzerh&ouml;hung und dem Einsatz f&uuml;r Erneuerbare Energien gewichtet werden solle.</p><p>Deutschland sei in Kopenhagen seiner Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht gerecht geworden, kritisierte die SPD-Fraktion. Die Bundesregierung habe die Verhandlungen nicht gut vorbereitet. Nach dem ”gescheiterten“ Gipfel stelle sich nun die Frage, ob nationale Regelungen geschaffen werden m&uuml;ssten. Die Linksfraktion verwies darauf, dass insbesondere der Verkehrsbereich den CO2-Aussto&szlig; antreibe. Sie forderte, Modelle zum Ausbau der Schienenwege zu entwickeln.</p><p>Auf die ihrer Ansicht nach fehlende Vorbildrolle Deutschlands ging auch die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen ein. Es sei bedauerlich, dass man sich nicht zu dem ”kosteng&uuml;nstigen“ Klimaschutzmittel eines Tempolimits durchringen k&ouml;nnen. Auf diesem Wege k&ouml;nnten erhebliche CO2-Mengen gespart werden. Klimaschutz ben&ouml;tige ”h&ouml;chste Priorit&auml;t“ best&auml;tigte auch die FDP-Fraktion. Gleichwohl k&ouml;nne derzeit von einer ”Klimakatastrophe“ keine Rede sein. Ver&auml;nderungen des Meeresspiegels und Temperaturerh&ouml;hungen habe es auch in fr&uuml;heren Zeiten gegeben.</p><p>Dem entgegnete Klimaforscher Rahmstorf, es gebe keine Hinweise darauf, dass es global gesehen irgendwann w&auml;rmer als heute gewesen sei. ”Auch nicht zum Ende der letzten Eiszeit“. Den Bem&uuml;hungen um eine Effizienzerh&ouml;hung bei der Nutzung fossiler Rohstoffe stehe er positiv gegen&uuml;ber, sagte Rahmstorf. Dies sei ein ”preisg&uuml;nstiges Mittel“ um den CO2-Aussto&szlig; rasch zu senken. Langfristig w&uuml;rde jedoch die Verf&uuml;gbarkeit derartiger Rohstoffe zu Ende gehen, weshalb der Bereich der Erneuerbaren Energien verst&auml;rkt gef&ouml;rdert werden m&uuml;sse. Rahmstorf sprach sich auch f&uuml;r nationale gesetzliche Ma&szlig;nahmen zur Senkung des CO2-Aussto&szlig;es aus. Dass diese ”wichtiger denn je“ seien, habe Kopenhagen gezeigt. ”Wir k&ouml;nnen nicht auf die Vereinten Nationen warten“, sagte er. Die Industriestaaten m&uuml;ssten zudem zeigen, dass Klimaschutz nicht zu sinkendem Wohlstand f&uuml;hren m&uuml;sse. Das sei wichtig, um insbesondere bei den Schwellenl&auml;ndern &Auml;ngste abzubauen und Vertrauen zu schaffen.</p><p>Man kann gespannt sein, welche Konsequenzen hieraus gezogen werden und ob die Erneuerbaren Energien in sinnvoller Weise gef&ouml;rdert werden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/eeg-wirtschaftsrecht/erderwaermung-schreitet-voran-ergo-foerderung-erneuerbarer-energien/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Auch der Handelsvertreter darf bei der &#220;berlassung von einem Kfz Umsatzsteuer zahlen</title><link>http://www.raschlosser.com/allgmeines/auch-der-handelsvertreter-darf-bei-der-ueberlassung-von-einem-kfz-umsatzsteuer-zahlen</link> <comments>http://www.raschlosser.com/allgmeines/auch-der-handelsvertreter-darf-bei-der-ueberlassung-von-einem-kfz-umsatzsteuer-zahlen#comments</comments> <pubDate>Mon, 21 Dec 2009 22:44:16 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemeines]]></category> <category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category> <category><![CDATA[Handelsvertreter]]></category> <category><![CDATA[Kfz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4562</guid> <description><![CDATA[Der Bundesfinanzhof hat mit einem gerade ver&#246;ffentlichen Urteil entschieden, dass nicht nur Leistungen gegen Geldzahlung, sondern auch tausch&#228;hnliche Vorg&#228;nge der Umsatzsteuer unterliegen. Strittig war, ob ein Unternehmer an Handelsvertreter dadurch eine von ihm zu versteuernde Leistung erbringt, dass er seinen Handelsvertretern Kraftfahrzeuge zur Verf&#252;gung stellt, die diese zwar nur f&#252;r Vertriebst&#228;tigkeiten und nicht auch f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesfinanzhof hat mit einem gerade ver&ouml;ffentlichen Urteil entschieden, dass nicht nur Leistungen gegen Geldzahlung, sondern auch tausch&auml;hnliche Vorg&auml;nge der Umsatzsteuer unterliegen. Strittig war, ob ein Unternehmer an Handelsvertreter dadurch eine von ihm zu versteuernde Leistung erbringt, dass er seinen Handelsvertretern Kraftfahrzeuge zur Verf&uuml;gung stellt, die diese zwar nur f&uuml;r Vertriebst&auml;tigkeiten und nicht auch f&uuml;r private Zwecke verwenden d&uuml;rfen, das private Nutzungsverbot jedoch nicht hinreichend &uuml;berwacht wird.<span id="more-4562"></span></p><p>Im Hinblick auf die fehlende &Uuml;berwachung des privaten Nutzungsverbots bejahte der BFH einen der Umsatzsteuer unterliegenden tausch&auml;hnlichen Umsatz, da eine Verwendung der Fahrzeuge f&uuml;r den privaten Konsum oder andere Zwecke nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nne. W&auml;re das Verbot einer Nutzung f&uuml;r andere Zwecke als der Nutzung f&uuml;r die Vertriebst&auml;tigkeit demgegen&uuml;ber hinreichend &uuml;berwacht worden, h&auml;tte es sich um eine sog. Beistellung zu den von den Handelsvertretern an den Unternehmer erbrachten Leistungen gehandelt. Die Fahrzeug&uuml;berlassung h&auml;tte dann nicht der Umsatzsteuer unterlegen.<br /> Bundesfinanzhof, Urteil vom 12. Mai 2009   <a title="zur Entscheidung V R 24/08" href="http://www.bundesfinanzhof.de/www/entscheidungen/2009.11.18/5R2408.html">V R 24/08</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/allgmeines/auch-der-handelsvertreter-darf-bei-der-ueberlassung-von-einem-kfz-umsatzsteuer-zahlen/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gesch&#228;ftliches online abwickeln &#8211; Niedersachsen startet neues Portal</title><link>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/geschaeftliches-online-abwickeln-niedersachsen-startet-neues-portal</link> <comments>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/geschaeftliches-online-abwickeln-niedersachsen-startet-neues-portal#comments</comments> <pubDate>Mon, 21 Dec 2009 19:51:36 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Verwaltungsrecht]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category> <category><![CDATA[Niedersachsen]]></category> <category><![CDATA[service]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4558</guid> <description><![CDATA[Das Land Niedersachsen bietet Gewerbetreibenden ein neues Online-Portal. In Hannover wurde das Internetportal http://www.dienstleisterportal.niedersachsen.de freigeschaltet. &#220;ber das Portal k&#246;nnen Unternehmen k&#252;nftig einen Gro&#223;teil ihrer Beh&#246;rdeng&#228;nge online abwickeln. Auf Wunsch steht ihnen dabei ein Ansprechpartner zur Seite, der alle notwendigen Schritte koordiniert. Sogenannte &#8220;Einheitliche Ansprechpartner&#8221; stehen im Ministerium f&#252;r Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in den Landkreisen, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Land Niedersachsen bietet Gewerbetreibenden ein neues Online-Portal.</p><p>In Hannover wurde das Internetportal <a href="http://www.dienstleisterportal.niedersachsen.de">http://www.dienstleisterportal.niedersachsen.de</a> freigeschaltet. &Uuml;ber das Portal k&ouml;nnen Unternehmen k&uuml;nftig einen Gro&szlig;teil ihrer Beh&ouml;rdeng&auml;nge online abwickeln. Auf Wunsch steht ihnen dabei ein Ansprechpartner zur Seite, der alle notwendigen Schritte koordiniert. Sogenannte &#8220;Einheitliche Ansprechpartner&#8221; stehen im Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in den Landkreisen, der Region Hannover, den kreisfreien St&auml;dten sowie den gro&szlig;en selbst&auml;ndigen St&auml;dten bereit.<br /> Niedersachsen setzt mit diesem Angebot einen wichtigen Baustein der Europ&auml;ischen Dienstleitungsrichtlinie um, mit welchem ein Abbau von b&uuml;rokratischen Hindernissen und die F&ouml;rderung des grenz&uuml;berschreitenden Handels mit Dienstleistungen erreicht werden soll. Die Dienstleitungsrichtlinie verlangt die elektronische Verfahrensabwicklung und die Unterst&uuml;tzung der Unternehmen durch Einheitliche Ansprechpartner. Das Angebot kann EU-weit genutzt werden. &#8220;Die EU hat uns hier vor gro&szlig;e Herausforderungen gestellt&#8221;, so Wirtschaftsminister J&ouml;rg Bode, &#8220;die wir durch gemeinsame Anstrengungen aller beteiligten Beh&ouml;rden mit einer sehr zukunftsweisenden L&ouml;sung meistern konnten.&#8221;<br /> &#8220;Mit unserem Internetangebot verbessern wir nicht nur den Service f&uuml;r Unternehmen. Wir erweitern auch die Basis f&uuml;r Online-Dienstleistungen an B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&#8221;, so Innenminister Uwe Sch&uuml;nemann.<br /> &#8220;Land und Kommunen ziehen bei diesem Thema an einem Strang! Wir k&ouml;nnen diese komplexen Dienstleistungen nur erbringen wenn die einheitlichen Ansprechpartner, die fachlich zust&auml;ndigen Stellen und das Land dauerhaft gut zusammenarbeiten&#8221;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Nieders&auml;chsischen St&auml;dte- und Gemeindebundes Rainer Timmermann f&uuml;r die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverb&auml;nde Niedersachsens.<br /> &#8220;Die gute Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen im gemeinsamen Projekt zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie ist ein erster Beleg daf&uuml;r, dass es richtig war, den Kommunen die Aufgabe des Einheitlichen Ansprechpartners zu &uuml;bertragen&#8221;, erg&auml;nzte der Vorsitzende des Nieders&auml;chsischen Landkreistages, Landrat Bernhard Reuter.<br /> &#8220;Nun gilt es diese Zusammenarbeit in der t&auml;glichen Praxis weiter zu festigen, um den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern und den Unternehmen besten Service anbieten zu k&ouml;nnen. Die Kenntnis der &ouml;rtlichen Verh&auml;ltnisse ist hierf&uuml;r ein entscheidender Vorteil&#8221;, betonte Heiger Scholz, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Nieders&auml;chsischen St&auml;dtetages.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/wirtschaftsrecht/geschaeftliches-online-abwickeln-niedersachsen-startet-neues-portal/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Biogasanlage an der Grenze zum Wohngebiet zul&#228;ssig</title><link>http://www.raschlosser.com/verwaltungsrecht/biogasanlage-an-der-grenze-zum-wohngebiet-zulaessig</link> <comments>http://www.raschlosser.com/verwaltungsrecht/biogasanlage-an-der-grenze-zum-wohngebiet-zulaessig#comments</comments> <pubDate>Sat, 19 Dec 2009 18:04:29 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[Verwaltungsrecht]]></category> <category><![CDATA[Außenbereich]]></category> <category><![CDATA[Biogasanlage]]></category> <category><![CDATA[Nachbarrecht]]></category> <category><![CDATA[Wohngebiet]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4542</guid> <description><![CDATA[Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat in zwei Klageverfahren entschieden, da&#223; eine au&#223;erhalb der bebauten Ortslage (sogenannter Au&#223;enbereich) von Mayen-Hausen genehmigte Biogasanlage keine Nachbarrechte verletzt. Hintergrund der Entscheidung war folgender: Die Kl&#228;ger sind Eigent&#252;mer von Wohngrundst&#252;cken am Ortsrand von Mayen-Hausen. Sie wenden sich gegen die Genehmigung einer Biogasanlage zur Stromerzeugung. Die Anlage soll im Au&#223;enbereich auf einem [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><span>Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat in zwei Klageverfahren entschieden, da&szlig; eine au&szlig;erhalb der bebauten Ortslage (sogenannter Au&szlig;enbereich) von Mayen-Hausen genehmigte Biogasanlage keine Nachbarrechte verletzt.<br /> </span><span id="more-4542"></span></p><p><span>Hintergrund der Entscheidung war folgender: Die Kl&auml;ger sind Eigent&uuml;mer von Wohngrundst&uuml;cken am Ortsrand von Mayen-Hausen. Sie wenden sich gegen die Genehmigung einer Biogasanlage zur Stromerzeugung. Die Anlage soll im Au&szlig;enbereich auf einem landwirtschaftlichen Betriebsgrundst&uuml;ck errichtet werden. Zu dem landwirtschaftlichen Betrieb geh&ouml;rt derzeit eine Schweinemast mit 560 Liegepl&auml;tzen. Eine Erweiterung auf 2.200 Pl&auml;tze ist geplant. In der Biogasanlage soll G&uuml;lle aus der Schweinemast, Getreide sowie Gr&uuml;nschnitt aus der Landespflege vergoren und dadurch ein Blockheizkraftwerk betrieben werden. Das Verwaltungsgericht wies die Klagen ab. Das Oberverwaltungsgericht best&auml;tigte diese Entscheidungen.</span></p><p><span>Der Betrieb der Biogasanlage f&uuml;hre zu keinen unzumutbaren Belastungen der Kl&auml;ger, so das Oberverwaltungsgericht. Nach dem vom Gericht eingeholten L&auml;rmgutachten entstehe sowohl durch die Anlage selbst als auch durch den Zu- und Abgangsverkehr eine L&auml;rmbelastung, welche die Grenzwerte f&uuml;r ein allgemeines Wohngebiete einhalte. Dies gelte auch im Falle der geplanten Erweiterung des Schweinemastbetriebes. Des Weiteren seien keine erheblichen Geruchsimmissionen zu erwarten. Es handele sich um eine geschlossene Anlage, bei welcher der Austritt geruchsbelasteter Luft so weit wie m&ouml;glich vermieden werde. Au&szlig;erdem seien nach den gutachterlichen Feststellungen Geruchsbelastungen in weniger als 10% der Jahresstunden wahrnehmbar. Geruchsimmissionen in diesem Umfang m&uuml;ssten in einem Wohngebiet, das an den Au&szlig;enbereich angrenze, hingenommen werden. Dies gelte auch deshalb, weil die Biogasanlage im Au&szlig;enbereich bevorzugt errichtet werden d&uuml;rfe.</span></p><p><span> </span><span>Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 07. Oktober 2009 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 A 10872/07" target="_blank" title="OVG Rheinland-Pfalz, 07.10.2009 - 1 A 10872/07">1 A 10872/07</a>.OVG und Urteil vom 07. Oktober 2009 &#8211; 1 A 10898/07.OVG</span></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/verwaltungsrecht/biogasanlage-an-der-grenze-zum-wohngebiet-zulaessig/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das Batteriegesetz ist ab morgen in Kraft</title><link>http://www.raschlosser.com/allgmeines/das-batteriegesetz-ist-ab-morgen-in-kraft</link> <comments>http://www.raschlosser.com/allgmeines/das-batteriegesetz-ist-ab-morgen-in-kraft#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:02:03 +0000</pubDate> <dc:creator>RA Schlosser</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemeines]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category> <category><![CDATA[Batteriegesetz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.raschlosser.com/?p=4440</guid> <description><![CDATA[Das am 30. Juni 2009 im Bundesgesetzblatt verk&#252;ndete neue Batteriegesetz tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft. Es setzt die europ&#228;ische Altbatterierichtlinie in nationales Recht um und beinhaltet erstmals verbindliche Sammelziele f&#252;r handels&#252;bliche Altbatterien &#8211; 35 Prozent bis 2012 sowie 45 Prozent bis 2016. Dar&#252;ber hinaus sind Beschr&#228;nkungen f&#252;r die Verwendung von Cadmium und Quecksilber [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das am 30. Juni 2009 im Bundesgesetzblatt verk&uuml;ndete neue <a href="http://www.bgbl.de/Xaver/media.xav?SID=anonymous2596110092347&amp;bk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;name=bgbl%2FBundesgesetzblatt%20Teil%20I%2F2009%2FNr.%2036%20vom%2030.06.2009%2Fbgbl109s1582.pdf">Batteriegesetz</a> tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft.<span id="more-4440"></span></p><p>Es setzt die europ&auml;ische Altbatterierichtlinie in nationales Recht um und beinhaltet erstmals verbindliche Sammelziele f&uuml;r handels&uuml;bliche Altbatterien &#8211; 35 Prozent bis 2012 sowie 45 Prozent bis 2016. Dar&uuml;ber hinaus sind Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Verwendung von Cadmium und Quecksilber vorgesehen. Ein Melderegister f&uuml;r die Hersteller von Batterien und Akkus soll daf&uuml;r sorgen, dass diese ihre Verantwortung bei der R&uuml;cknahme und Entsorgung ihrer Produkte wahrnehmen, so die Gesetzesbegr&uuml;ndung.</p><p>Mit der Neuregelung der abfallwirtschaftlichen Produktverantwortung f&uuml;r Batterien und Akkumulatoren wird die seit 1998 geltende Batterieverordnung ersetzt. Wie bisher liegt die R&uuml;cknahme- und Entsorgungsverantwor-<br /> tung f&uuml;r Altbatterien und Altakkumulatoren auch zuk&uuml;nftig grunds&auml;tzlich in den H&auml;nden der Hersteller, Importeure und Vertreiber. Die R&uuml;cknahme der Altbatterien wird dabei weitgehend &uuml;ber den Handel abgewickelt.</p><p>Die korrekte Wahrnehmung dieser abfallwirtschaftlichen Produktverantwortung durch die Hersteller und Importeure wird zuk&uuml;nftig &uuml;ber ein staatliches Herstellerregister abgesichert. Hersteller und Importeure d&uuml;rfen ab dem 1. Dezember 2009 Batterien und Akkumulatoren nur noch dann in Verkehr bringen, wenn sie dies gegen&uuml;ber dem beim Umweltbundesamt gef&uuml;hrten Register angezeigt und dabei Angaben zur Wahrnehmung ihrer Produktverantwortung hinterlegt haben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.raschlosser.com/allgmeines/das-batteriegesetz-ist-ab-morgen-in-kraft/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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