Schlosser Aktuell

Informationen aus Recht und Steuern

Archiv für die 'Verbrauchssteuern' Kategorie

Aktuelle Informationen zu den Verbrauchssteuern und Verkehrssteuern

Geländewagen in der Kfz-Steuer

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Der Bundesfinanzhof hat in der seit gut einem Jahr schwellenden Auseinandersetzung um die Besteuerung von großen Geländewagen und Kombinationsfahrzeugen ein Machtwort gesprochen und entschieden, dass Kombinationskraftwagen unabhängig von der nach europäischem Gemeinschaftsrecht vorzunehmenden verkehrsrechtlichen Einstufung kraftfahrzeugsteuerrechtlich regelmäßig Personenkraftwagen sind. Weiterlesen »

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Vorkaufsrecht durch Vermächtnis

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Hat der Erblasser vermächtnisweise angeordnet, einem von drei Miterben ein dingliches Vorkaufsrecht an einem im Nachlass befindlichen Grundstück zu bestellen, das hälftig den beiden anderen Miterben vermacht worden ist, und hat der Vorkaufsberechtigte sein Recht ausgeübt, ist der dadurch zustande gekommene Erwerbsvorgang weder nach § 3 Nr. 2 GrEStG noch nach Nr. 3 der Vorschrift grunderwerbsteuerfrei. Weiterlesen »

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Förderung von Biokraftstoffen

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Die Bundesregierung will die Förderung von Biokraftstoffen ändern und hat zu diesem Zweck einen Gesetzentwurf in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Damit sollen das Bundes-Immissionsschutzgesetz, das Energiesteuergesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz geändert werden. Im Gesetzentwurf heißt es, dass als Beitrag zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen von 2015 an stärker auf die Minderung von Treibhausemissionen ausgerichtet werden soll. Der Ausbau der zunehmenden Verwendung der Biokraftstoffe erfolge allerdings langsamer als bisher geplant. Gründe dafür seien unter anderem, dass für eine Übergangszeit die Beimischung von zehn Volumenprozent Ethanol zu Ottokraftstoffen wegen der Motorenunverträglichkeit von Altfahrzeugen nicht möglich sei. Um Nutzungskonkurrenzen mit Nahrungs- und Futtermitteln zu vermeiden, werde zudem durch eine Verschiebung der Quotenerhöhung Zeit gewonnen, um Biomasse aus anderen Quellen zu gewinnen. Zudem würden Biokraftstoffe der zweiten Generation, die eine deutlich bessere Klimabilanz als Biokraftstoffe der ersten Generation hätten, noch nicht in relevanten Mengen zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung beziffert die Steuermindereinnahmen nach der geplanten Gesetzesänderung im kommenden Jahr auf 193 Millionen Euro, 2010 sollen sie 62 Millionen Euro betragen und 2011 insgesamt 22 Millionen Euro. Der Gesetzentwurf wird heute erstmals im Bundestag beraten.

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Steuerentlastung für das Verbrennen von Textilfasern

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Das Absengen von Textilfasern mit einer durch das Verbrennen von Erdgas erzeugten offenen Flamme stellt ein Verheizen des Erdgases i.S. von § 2 Abs. 6 EnergieStG dar. Gemeinschaftsrechtskonform ist § 51 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d EnergieStG dahin auszulegen, dass Energieerzeugnisse nur dann gleichzeitig zu Heizzwecken und zu anderen Zwecken als als Heizstoff verwendet werden, wenn das Energieerzeugnis im Rahmen eines industriellen Prozesses oder Verfahrens sowohl als Heizstoff als auch als Roh-, Grund- oder Hilfsstoff eingesetzt wird. Weiterlesen »

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Geheimer Einheitswert

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Die Finanzbehörde darf den einem Wohnungseigentümer bekannt gegebenen Einheitswert dem in das Wohnungseigentum vollstreckenden Gläubiger nicht mitteilen. Die Offenbarung von Verhältnissen, die wie der Einheitswertbescheid in einem Verwaltungsverfahren in Steuersachen bekannt geworden sind, ist nur in den gesetzlich geregelten Ausnahmefällen möglich. Das Wohnungseigentumsgesetz sieht eine solche Ausnahme nicht vor; insbesondere auch § 18 Abs. 2 Nr. 2 WEG nicht. Auch eine Mitteilung aufgrund des Gerichtskostengesetzes ist lediglich zur Kostenberechnung zulässig, nicht jedoch zum Nachweis der Voraussetzungen der Zwangsversteigerung. Weiterlesen »

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Biokraftstoff vor dem EuGH

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Das Hessische Finanzgericht hat im Rahmen eines sog. Vorabentscheidungsersuchens den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften wegen der seit dem 1.1.2007 geltenden Rechtslage zur Besteuerung von Pflanzenöl als Biokraftstoff nach dem Energiesteuergesetz angerufen. Dabei geht es um die volle Besteuerung dieses Biokraftstoffanteils in so genannten gemischten Erzeugnissen. Das sind Kraftstoffe, die zum einen aus Pflanzenöl als Biokraftstoff und zum anderen aus herkömmlichem Dieselkraftstoff und Additiven bestehen. Weiterlesen »

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Keine erhöhte Kampfhundesteuer

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

In die Frage, ob die Gemeinden für bestimmte Hunderassen (”Kampfhunde”) einen erhöhten Hundesteuersatz festlegen können, ist aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wieder Leben gekommen. Weiterlesen »

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Neue Besteuerung von Wohnmobilen erst ab dem 1. Januar 2006

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Die Kraftfahrzeugsteuer für aufgelastete Wohnmobile kann von der Finanzverwaltung nach Ansicht des Niedersächsischen Finanzgerichts ab dem 01.01.2006 geändert werden (Übergang von der LKW-Besteuerung zur Besteuerung als PKW oder als Wohnmobil), nicht allerdings rückwirkend bereits zum 01.05.2005. Weiterlesen »

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Keine Hundesteuer bei ausschließlich gewerblicher Hundehaltung

Erstellt von RA Schlosser am 13. Dezember 2008

Dient eine Hundehaltung ausschließlich gewerblichen Zwecken, darf keine örtliche Hundesteuer erhoben werden. So entschied jetzt das Verwaltungsgericht Trier in dem Klageverfahren einer Hundebesitzerin, die mit ihrer Hundezucht beim Finanzamt Daun gemeldet ist und die im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung sieben Hunde hielt. Weiterlesen »

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Rußpartikelfilter-Einbau vor der ersten Zulassung des PKWs

Erstellt von RA Schlosser am 1. Oktober 2008

Der Einbau eines Rußpartikelfilters bereits vor der erstmaligen Zulassung eines Personenkraftwagens mit Dieselmotor zum Verkehr stellt nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhfos keine nachträgliche technische Verbesserung darstellt und deswegen steuerlich nicht begünstigt ist. Soll die Nachrüstung steuerbegünstigt werden, darf der Einbau daher erst nach der Zulassung erfolgen. Weiterlesen »

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50 Jahre Zoll- und Verbrauchsteuersenat des Bundesfinanzhofs

Erstellt von RA Schlosser am 1. Oktober 2008

Am 1. Oktober 2008 besteht der VII. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) 50 Jahre. Als für Zölle und Verbrauchsteuern ausschließlich zuständiger Fachsenat nimmt er unter den elf Senaten des BFH besondere Zuständigkeiten wahr, die auch in der Bezeichnung des BFH als „Oberster Gerichtshof des Bundes für Steuern und Zölle“ Eingang gefunden haben. Beide Rechtsgebiete stehen in enger Verbindung zum Recht der Europäischen Union (EU). Weiterlesen »

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Grundstücksübertragung auf einen bisherigen Miteigentümer

Erstellt von RA Schlosser am 3. September 2008

1. Veräußert eine aus drei Gesellschaftern bestehende Personengesellschaft ein im Gesellschaftsvermögen befindliches Grundstück an einen ihrer Gesellschafter und dessen Ehefrau zu je hälftigem Miteigentum, ist die Steuer für den Erwerb des Gesellschafters entsprechend § 6 Abs. 1 GrEStG nur nach 1/3 der auf seinen Erwerb entfallenden Gegenleistung zu berechnen. Ist Bemessungsgrundlage der Grundbesitzwert, bedeutet dies eine Steuerberechnung nach 1/6 des Werts des ganzen Grundstücks. Weiterlesen »

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Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts in der Grundstücksbewertung

Erstellt von RA Schlosser am 3. September 2008

Hat erst die Belastung mit dem Nutzungsrecht eines Dritten, das bei der Feststellung des Grundbesitzwerts gemäß § 146 Abs. 2 bis 6 BewG unberücksichtigt bliebe, den zum Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts nach § 146 Abs. 7 bestimmten Wert ergeben, ist der Nachweis nicht geführt. Weiterlesen »

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Rückgängigmachung eines Grundstückskaufs

Erstellt von RA Schlosser am 20. August 2008

Eine Auflassungsvormerkung steht der Rückgängigmachung eines Kaufvertrages dann nicht mehr entgegen, wenn dem Veräußerer bereits eine Löschungsbewilligung erteilt ist und er von dieser frei und unbeeinflusst durch den Ersterwerber Gebrauch machen kann. Weiterlesen »

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Steckzigaretten

Erstellt von RA Schlosser am 30. Juli 2008

Der Bundesfinanzhof musste jetzt zur Tabaksteuer auf Tabakstränge, die vom Verbraucher unterteilt und in eine Zigarettenpapierhülse geschoben werden (sog. Steckzigaretten), Stellung nehmen und hat dabei ein Herz für Raucher bewiesen, denn nach der Entscheidung des BFH ist der Tabakstrang ausschließlich nach seiner Länge zu besteuern und nicht danach, wie viele Hülsen nach Empfehlung des Herstellers mit einem Strang gefüllt werden können. Weiterlesen »

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PKW-Besteuerung für Geländewagen

Erstellt von RA Schlosser am 2. Juli 2008

Die seit dem 1. Mai 2005 geltende Besteuerung von Geländefahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 2,8 t ab 1. Mai 2005 als PKW ist nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs verfassungsgemäss. Damit ist ab 1. Mai 2005 auch bei Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 2,8 t (z.B. Geländewagen) allein anhand von Bauart und Einrichtung zu beurteilen, ob das Fahrzeug als PKW oder LKW zu besteuern ist. Weiterlesen »

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5 Bundesfinanzdirektionen

Erstellt von RA Schlosser am 21. Dezember 2007

Am 1. Januar 2008 tritt das Zweite Gesetz zur Änderung des Finanzverwaltungsgesetzes und anderer Gesetze in Kraft. Damit ist die Grundlage für die Errichtung von neuen Mittelbehörden der Bundesfinanzverwaltung geschaffen worden. Zum 1. Januar 2008 werden fünf Bundesfinanzdirektionen mit Sitz in Hamburg, Potsdam, Köln, Neustadt an der Weinstrasse und Nürnberg errichtet. Die Oberfinanzdirektionen Cottbus, Hamburg, Nürnberg und Köln mit ihren Zoll- und Verbrauchsteuerabteilungen und der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie die Zoll- und Verbrauchsteuerabteilungen bei den Oberfinanzdirektionen Chemnitz, Hannover, Karlsruhe, und Koblenz werden zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Weiterlesen »

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Grundsteuererlass bei strukturell bedingter Ertragsminderung

Erstellt von RA Schlosser am 12. Dezember 2007

Bei einem bebauten Grundstücks, dessen Einheitswert im Ertragswertverfahren ermittelt worden ist, ist nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs der Grundsteuererlass gemäß § 33 Abs. 1 Sätze 1 und 3 Nr. 2 Grundsteuergesetz unabhängig davon zu gewähren ist, ob die das erforderliche Ausmaß (mehr als 20%) erreichende Ertragsminderung typisch oder atypisch, strukturell oder nicht strukturell bedingt, vorübergehend oder nicht vorübergehend ist. Die Ertragsminderung ist lediglich an der tatsächlich vereinbarten oder an der üblichen Miete zu messen. Weiterlesen »

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Wann ist eine Wohnung eine Wohnung?

Erstellt von RA Schlosser am 7. November 2007

Die Frage, ob mehr als zwei Wohnungen vorliegen, bestimmt sich im Rahmen der Bedarfsbewertung nach § 146 Abs. 5 BewG nach einem jetzt bekannt gewordenen Urteil des Bundesfinanzhofs nach dem Wohnungsbegriff, wie er für Zwecke der Einheitsbewertung des Grundvermögens bereits 1984 vom BFH entwickelt worden ist. Dies gilt unabhängig davon, wann das Gebäude bezugsfertig errichtet, aus- oder umgebaut worden ist. Weiterlesen »

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Kfz-Steuer nach Insolvenzeröffnung

Erstellt von RA Schlosser am 24. Oktober 2007

In zwei Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof jetzt die nach Insolvenzeröffnung entstehende Kfz-Steuer auch dann Masseverbindlichkeit im Sinne des § 55 Abs. 1 Nr. 1 Insolvenzordnung (InsO) eingeordnet, wenn sich das Fahrzeug – obschon nach wie vor auf den Insolvenzschuldner zugelassen – nicht mehr in seinem Besitz befindet oder vom Insolvenzverwalter aus der Masse freigegeben wurde. Weiterlesen »

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